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„Scheldeoord“ auf der Ostsee nahe Rostock, Norddeutschland

Die Findlinge auf dem Grund der Ostsee bei Rostock liegen normalerweise niemandem im Weg. Bis dort ein Windpark entstehen sollte. Um die Windräder über ein vergrabenes Stromkabel an das deutsche Hochspannungsnetz anzuschließen, musste der Meeresboden „gesäubert“ werden. Die perfekte Aufgabe für einen Experten wie Martens en Van Oord, der auch auf hoher See beweist, sich in diesem Geschäftsfeld auszukennen.

„Scheldeoord“: flexibel und stark
Für den Auftrag auf der Ostsee brachten wir unseren Ponton „Scheldeoord“ an die norddeutsche Küste. Der 2013 in Betrieb genommene Ponton, 60 Meter lang und fünfzehn Meter breit, ist stark und flexibel zugleich. Er kann sowohl auf dem Bug als auf dem Heck eine bis zu 250 Tonnen schwere Maschine tragen. Gleichzeitig kann die „Scheldeoord“ mithilfe von Strahlrudern, also den drehbaren Ruderpropellern in einem Spezialgehäuse, präzise manövrieren. Der Ponton verfügt über vier Ankerpfähle, darunter eine Laufstelze. Diese Stelze kann den Ponton in Acht-Meter-Schritten versetzen.

Breites Spektrum an Geräten und Maschinen
In kürzester Zeit konnten unsere fachkundigen Maschinenbautechniker den Mehrzweckponton für das Projekt herrichten. Einige speziell entwickelten Geräte wurden nach Deutschland transportiert, z.B. ein schwerer Rundschalengreifer, ein Unterwasser-Presslufthammer und ein Steingreifer. Auf einer Länge von 35 Kilometern wurden tausende Steine entfernt. Ebenso waren Baggerarbeiten an Stellen erforderlich, an denen der Meeresboden sehr hart war.

Eine Extraportion Sachverstand
Die Arbeit auf See erfordert Erfahrung, eine Extraportion Sachverstand und entsprechend qualifiziertes Personal. Sicherheit hat dabei die höchste Priorität. Der Auftraggeber ist von der Arbeit von Martens en Van Oord auf der Ostsee begeistert. Sicherlich wird es noch weitere Projekte auf hoher See geben.


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