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Ein gigantisches Projekt mit großer Tragweite

Etwa 4 Millionen Kubikmeter Erdarbeiten, 30 Kilometer neue Kais und Deiche, 45 Kilometer Flussläufe, 26 Warften, 35 Brücken, 60 Wasserbauwerke und 50 Häuser und Scheunen, die abgerissen werden mussten: Die Zahlen des Projektes 'Entpolderung Noordwaard', gelegen in dem Naturgebiet 'De Biesbosch', sind schwindelerregend. Es ist ein gigantisches Projekt von großer Tragweite.

Trockene Füße
Auf einer Länge von zehn Kilometern und einer Breite von fünf Kilometern wird der „Noordwaard“ entpoldert. Das ist notwendig, um dafür zu sorgen, dass die Anwohner in dieser Umgebung trockene Füße behalten. Der Pegelstand des nahe gelegenen Flusses Merwede sinkt durch die Entpolderung um mindestens dreißig Zentimeter, wodurch sich das Risiko auf Überschwemmungen verringert. Die Entpolderung ist eines der größten Projekte im Rahmen des landesweiten Programms „Raum für den Fluss“, das aufgrund der Erderwärmung und dem Anstieg des Wasserspiegels ins Leben gerufen wurde.

Gewaltige Aufgabe
Martens en Van Oord ist bei dem Projekt „Noordwaard“ für die Erdarbeiten, den Abriss der Gebäude und die Rodung und Aufforstung von ungefähr 75 Hektar Wald verantwortlich. Eine gewaltige Aufgabe. Zum Schutz der Umgebung wird möglichst viel Erdreich auf dem Polder wieder verwendet, damit unnötige Transportbewegungen vermieden werden.

Respektvolle Kommunikation
Die Entpolderung ist ein mehrjähriges Projekt mit großen Auswirkungen auf die Anwohner. Landwirtschaftsgebiet wird zum Naturschutz- und Erholungsgebiet entwickelt, und daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Landwirte, deren Felder im Poldergebiet lagen, ziehen an einen anderen Ort oder bauen ihren Bauernhof und ihr Wohnhaus auf eine Warft, damit sie nicht hochwassergefährdet sind. Für Martens en Van Oord bedeutet dies einen sorgfältigen und respektvollen Austausch mit den Betroffenen.


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